Termine, Aktionen und Neuigkeiten

Kultur ins Zentrum – Rettet das MOZ!

Webseite der Bürgerinitiative »Rettet das MOZ«

Termine und Neuigkeiten

18.06.2016 Aktionstag "Grüne Mitte für Würzburg"

Am kommenden Samstag, 18.06., findet auf dem Kardinal-Faulhaber-Platz der Aktionstag "Grüne Mitte für Würzburg" statt. Zahlreiche Gruppen setzen sich für eine Begrünung des Kardinal-Faulhaber-Platzes ein, um dem Abschluss der neuen Fußgängerzone ein urbanes und gleichzeitig lebenswertes Antlitz zu geben.

 

Auch die BI "Rettet das MOZ" wird anwesend sein und über die Themen Mozartschule und KFHP informieren.

27.06. 2015 - MOZ -Aktionstag!

MOZ-Gegener halten die BI fälschlicherweise für einen Altherrenzirkel. Die DEMO der MOZ-FreundInnen am 27.06. zeigte: Das Schicksal des MOZ bewegt viele! Es war eine tolle Veranstaltung, die viele Sympathien für das MOZ geweckt hat.

Ein großer Dank geht an die Organisatorinnen und Organisatoren sowie an alle helfenden Hände und TeilnehmerInnen!!

 

Zusätzlich hat der Stand der BI "Rettet das MOZ" zahlreiche Interessierte mit Informationen zum bevorstehenden Bürgerentscheid versorgt. Nach einem etwas verregneten Start hatte der Wettergott ein Einsehen und hat uns und den FreundInnen des MOZ einen überwiegend sonnigen Nachmittag beschert! Danke allen Helferinnen und Helfern und unseren Besuchern!

 

VencereMOZ! Wir gehen auf die Straße!

 

Freundinnen und Freunde des MOZ treffen sich am 27. um 13.00 UHr vor dem Dom, um auf einer Demo ihr Interesse am Erhalt des MOZ auszudrücken.

 

- Treffpunkt: 13:00 vor dem DOM

 

- 13:30 Rede zur Situation des MOZ von Stadtführer Rudi Held sowie Nico (Peace, Love & Solidarity)

 

- Ca. 14:00 Beginn des Demonstrationszuges - Richtung Kürschnerhof

 

- Zwischenkundgebung mit Jörg Töppner Anfang Eichhornstraße/ gegenüber des Infostands der BI "Rettet das MOZ!"

 

- Weiter gehts entlang der Schönbornstraße, Juliuspromenade, Textorstraße, Theaterstraße, vorbei am Kardinal-Faulhaber-Platz, Maxstraße, Hofstraße/MOZ. Bringt für den Weg bitte BANNER, PLAKATE, SEIFENBLASEN, LUFTBALLONS, KONFETTI/GLITZER... mit!

(UND wetterfeste Kleidung!!)

 

- Ankunft ca. 15:30. Abschlussrede: RA Hofmann-Hoeppel - danach open-mic!

Das ist ganz wichtig für alle, die noch wichtige Argumente einbringen wollen. Die Zeit wird allerdings auf wenige Minuten begrenzt sein...

 

- 17:00 Uhr: Vortrag im CENTRAL-Kino von Frau Prof. Hoffmann zu partizipatorischer Architektur

 

Stündlich im MOZ: Führungen der Reitberger-Stiftung

 

- Nach der Demo: WIR BLEIBEN!

Wir werden kurz vor 17.00 Uhr die Demo offiziell auflösen. Man kann den Vortrag anhören, Führungen mitmachen und einfach vor dem MOZ verweilen. Wir wollen Getränke, Kuchen und Musik mitbringen um eine möglichst schöne Atmosphäre zu schaffen! :)

 

Zu guter letzt: Macht fleißig Werbung!

 

Vielen Dank an Euch alle für Euer großartiges Engagement! VencereMOZ! <3

Informationsstand der BI Rettet das MOZ

 

Ab heute informiert die BI "Rettet das MOZ" stets samstags Themen rund um das MOZ und den Bürgerentscheid. Wir freuen uns auf zahlreiche Interessenten an unserem Informationsstand und gutes Wetter!

Termine, Termine ...

 

Der Bürgerentscheid am 05. Juli wirft seine Schatten voraus. Auf zahlreichen Veranstaltungen kann man sich über das MOZ informieren und auch unterstützend tätig sein. Wir stellen hier laufend neue Veranstaltungen vor:

Prominente Unterstützung für das Bürgerbegehren »Rettet das MOZ«

CURD LESSIG, Kulturpreisträger der Stadt Würzburg, bekräftigt mit seiner Unterschrift

seine Unterstützung zum Erhalt des MOZ

 

 

Foto: (c) Fuchs

Curd Lessig unterschreibt für das Bürgerbegehren »Rettet das MOZ«

 

Prominente Unterstützung für das MOZ: Curd Lessig, Kulturpreisträger der Stadt Würzburg, unterschrieb für das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative "Rettet das MOZ". Im Beisein seiner Frau Eva sowie des Kunstsammlers Hermann Gerlinger und zahlreicher Pressevertreter machte sich Curd Lessig für den Erhalt der Mozartschule als kulturellem Ankerpunkt in der Innenstadt stark.

 

Im Rahmen der Veranstaltung stellte Stadtführer Rudi Held das künstlerische Konzept der Mozartschule vor. Dabei machte er deutlich, dass es sich beim ehemaligen Mozartgymnasium nicht um eine beliebige Architektur der Wiederaufbauzeit handelt, sondern dass der gesamte Bau einem durchdachten ästhetischen Prinzip folge. Das Schulgebäude in Würzburg repräsentiert in seinem originalen Erhaltungszustand das letzte Gebäude seiner Art in Bayern.

 

»Äußere Form, Innenarchitektur und Kunst bilden in ihrer konzeptionellen Einheit ein herausragendes Symbol des Aufbruchs in eine neue Zeit. Sie stellen ein prägendes Charakteristikum der jüngeren Geschichte Würzburgs dar«, kommentiert Jörg Töppner, Sprecher der Initiative »Rettet das MOZ«, die bau- und kunstgeschichtliche Bedeutung der ehemaligen Mozartschule.

 

Lessig, dessen Kunst auch die Außenwand des ehemaligen Mozartgymnasiums schmückt, erhielt im Jahr 1991 den Kulturpreis der Stadt Würzburg. Seine künstlerisches Schaffen reicht bis weit über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus.

 

 

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Volles Haus beim Vortrag

»Hier hat bisher niemand gekauft«

Das Mozartareal - ein Ort von Kultur und Bildung

und seine Rolle im Herzen der Stadt Würzburg.

Stadtheimatpfleger Dr. Hans Steidle

 

Vor vollem Hause erläuterte Stadtheimatpfleger Dr. Hans Steidle am 21. Januar im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Rettet das MOZ!« die Geschichte und (mögliche) Zukunft des Mozartareals. Im Anschluss an seinen Vortrag wurde engagiert über Nutzungskonzepte, Bürgerbeteiligung und das Verhalten der Stadtpolitik in der Causa MOZ diskutiert.

 

Dabei wurde erneut deutlich unterstrichen, dass sich die Bürgerinitiative »Rettet das MOZ!« nicht gegen eine ökonimsche Entwicklung Würzburgs sperrt, diese aber an Orten verwirklicht sehen will, die dafür geeignet sind. Das Mozartareal - dieses wurde von Stadtheimatpfleger Steidle betont - ist sowohl aus geschichtlicher als auch aus aktueller Perspektive heraus eindeutig der falsche Standort für z.B. ein Einkaufszentrum.

 

Stattdessen favorisiert er eine kulturelle Mischnutzung, die ein Welterbezentrum (vgl. Bamberg, Regensburg), museale Nutzung und ein Touristenbüro enthält. Hier finden Sie eine ausführliche Stellungnahme des Stadtheimapflegers zu möglichen Nutzungsformen des MOZ.

 

 

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Riesenandrang

bei

Vortrag und Diskussion: »Stadt als Beute«

Stadtsoziologe Klaus Ronneberger

 

Überfüllter Vortragssaal und engagierte Diskussion

 

Großer Andrang herrschte am 26. 11. 2013 bei der Veranstaltung und Diskussionsrunde

»Stadt als Beute - Shopping Malls und Urbanität«

mit Klaus Ronneberger in der Stadtbücherei Würzburg. Die Rolle von Einkaufszentren im Rahmen der Innenstadtentwicklung sieht der Stadtsoziologe skeptisch:

 

»Malls haben oft eine zerstörerische Kraft auf gewachsene Strukturen gerade in Mittelstädten und sind damit auch eine massive Bedrohung für den ortsansässigen Einzelhandel!«

 

Eine Studie aus dem Jahr 2007 kommt zu dem Ergebnis:

 

»Dass [Shopping Malls] den Städten helfen, verloren gegangene Kaufkraft zurückzugewinnen und zudem als 'positive Impulsgeber für die Innenstädte' wirken, wie es von den Center-Entwicklern regelmäßig behauptet wird, muss angesichts der [...] Forschungsergebnisse in Zweifel gezogen werden.«(1)

 

Klaus Ronneberger, MOZ-BI-Sprecher Jörg Töppner und Moderatorin Ursula Wichtermann

Jörg Töppner, Sprecher der Bürgerinitiative »Rettet das MOZ« kritisiert scharf den jahrzehntelangen verantwortungslosen Umgang mit einem herausragenden Baudenkmal der Nachkriegeschichte.

 

»Der heutige Zustand des Mozartareals ist Ergebnis einer konsequenten Vernachlässigung!

Das intensiv genutzte Gebäude bedarf einer schrittweisen Sanierung. Den Verantwortlichen dieser Stadt fehlt es an städteplanerischen Visionen, stattdessen haben wir konzeptloses situatives Stückwerk. Die Gestaltung des ›Herzens‹ von Würzburg, unter dem Blickwinkel eines ausgewogenen Verhältnisses von Ökonomie und urbaner Lebensqualität, sollte mit Bürgern der Stadt in einem transparenten Diskurs geführt werden.«

 

Anwesend - und an der regen Diskussion beteiligt - waren der OB-Kandidat Muchtar Al Ghusain sowie Stadtrat Holger Grünwedel.

Wir bedanken uns ganz herzlich für das enorme Interesse und die zahlreichen konstruktiven Beiträge und Anregungen. Die Veranstaltungsreihe »Rettet das MOZ!« wird fortgesetzt. Bitte beachten Sie unsere Terminhinweise.

Großer Andrang: Trotz Nachbestuhlung fanden nicht alle

Interessierten einen Platz im Dauthendey-Saal.

 

 

(1) Walther, Monika: Wirkungen und Nebenwirkungen innerstädtischer Shopping Center. Insight 1/2007

 

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MOZ am FREITAG!

 

Jeden Freitag führen wir durch die Mozartschule und stellen dabei die Qualitäten dieses lebendigen Denkmals vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Für größere Gruppen können abweichende Termine vereinbart werden.

 

Treffen: Am Eingang der Mozartschule, Hofstraße

Uhrzeit: 17.00 Uhr

Dauer: ca. 60 Min

Kosten: keine

Termine:

12.06.15 Rudi Held

19.06.15 Antje Hansen

26.06.15 Andreas Hanisch

03.07.15 Rudi Held

10.07.15 Almut Schaffrath

17.07.15 Gina Reuter

24.07.15 Almut Schaffrath

31.07.15 Andreas Hanisch

Interessierte Besucherinnen und Besucher bei »MOZ am Freitag«

 

Zurückliegende Aktionen

 

Führung durch das MOZ - am »Tag des offenen Denkmals« (8. September 2013)

 

Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto: »Unbequeme Denkmäler«. Darunter lässt sich auch die Mozartschule in Würzburg einreihen. Obwohl sie als exemplarischer Nachkriegsschulbau bereits 1995 in die Denkmalliste eingetragen wurde, setzt man sich nicht ernsthaft mit ihrem Erhalt und ihren Nutzungsmöglichkeiten im Bestand auseinander. Vielmehr erhofft man auch heute Gewinn beim Verkauf des »Filetgrundstücks« zwischen Dom und Residenz.

 

Am Tag des offenen Denkmals erläutern acht versierte Führer aus unterschiedlichen Berufsfeldern ihre Blickwinkel auf das komplexe Gesamtensemble, das das MOZ bildet.

 

Standardführungen: (Dauer: jeweils 1,5 Stunden)

10.00 Dr. Hans Steidle und Christopher Franz M.A.

12.00 Dr. Suse Schmuck und Dipl.Ing. Andreas Hanisch

14.00 Dr. Antje Hansen

16.00 Petra Maidt M.A. und Almut Schaffrath

 

Zusätzliche Kurzführungen zu Spezialthemen: (Dauer: jeweils 0,5 Stunden)

11.30 Dr. Hans Steidle »Zum Verfahrensstand der gegenwärtigen Planung«

13.30 Petra Maidt M.A. »Zur Kunst am Bau – Wandbilder von Curd Lessig und Ludwig Martin«

15.30 Dr. Suse Schmuck »Zur Farbigkeit der Architektur«

17.30 Gina Reuther »Zur Grünanpflanzung der Freiräume«

 

Organisiert werden die Führungen von der Heiner-Reitberger-Stiftung. Sie hat bereits 2001 die Mozartschule am Tag des offenen Denkmals unter dem damaligen Thema »Schule als Denkmal – Denkmal als Schule« der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu erschien die erste Ausgabe des Heftes »Die Mozartschule«. Der erweiterte Nachdruck dieser Broschüre wird neben weiterem Infomaterial zum Preis von 5.- Euro angeboten.

 

Wir hoffen, dass das diesjährige Leitthema »Unbequeme Denkmäler« nicht zum Leidthema wird, sondern einen Sinneswandel zum »Begehrten Denkmal« einleitet.

 

Die Pressemeldung zu den Führungen durch das MOZ am Tag des offenen Denkmals finden Sie hier.

 

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Pressekonferenz der Bürgerinitiative »Rettet das MOZ!« (Juni 2013)

 

Mozartschule Würzburg (MOZ) als zentrales Baudenkmal seit Jahren umfassend für Bildung und Kultur genutzt! Die Pressemitteilung nimmt Stellung zu den folgenden Themen:

1. Aktuelle Nutzung des MOZ

2. Fragen der Finanzierung

3. Aspekte der aktuellen Instandhaltung

4. Das Mozartareal als Teil einer modernen Quartiersentwicklung

(zwischen Residenz, Dom und Alter Mainbrücke)

5. Rechtliche Einschätzung des Denkmalschutzes (bezogen auf das Mozartareal)

Christopher Franz und Jörg Töppner auf der MOZ-Pressekonferenz

Christopher Franz und Jörg Töppner

auf der MOZ-Pressekonferenz

 RA Dr. Jochen Hofmann-Hoeppel  beantwortet Fragen der Presse

RA Dr. Jochen Hofmann-Hoeppel

beantwortet Fragen der Presse

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MOZ-Gartenguerilla! (März 2013)

 

Der einst elegante Eingangsbereich des MOZ mit seiner nierenförmigen Teich- und Zufahrtsanlage bietet heutzutage ein Trauerbild.

Das wollen wir ändern: Trotz eisiger Temperaturen und starken Regens haben wir heute mit einer »Gartenaktion« auf den schlimmen Zustand des MOZ-Gartens und seiner Denkmäler aufmerksam gemacht - in der Hoffnung auf eine baldige »Rekultivierung« der MOZ-Gärten!

Der Eingang der Mozartschule 1957 - und heute!

Der Eingang der Mozartschule 1957 - und heute!

Helfende Hände - Die MOZ Gartenguerilla!

Helfende Hände - Die MOZ Gartenguerilla!