Newsletter

Kultur ins Zentrum – Rettet das MOZ!

Webseite der Bürgerinitiative »Rettet das MOZ«

Weitere Informationen zu unseren Newslettern

 

 

 

Newsletter #16 (21. März 2017)

 

 

Ein erster Schritt in die richtige Richtung!

 

Es herrschte langes Schweigen in Sachen MOZ. Es gab ja auch nichts Neues.

Stillstand beschreibt bis vor Kurzem exakt die Sachlage.

 

Seit der letzten Stadtratssitzung am Donnerstag, den 23. Februar, aber ist Bewegung in Sachen MOZ festzustellen.

 

Was ist passiert?

 

Auf der Basis einer Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Kuntz und Brück (Würzburg) erarbeitet die Verwaltung eine Beschlussvorlage mit entsprechenden Plänen.

 

Im Kern geht es dabei um die Umgestaltung des Hufeisens in der Hofstraße.

Musikschule und Hochschule für Musik (befindet sich bereits in unmittelbarer Nachbarschaft) sollen in eine innen umgestaltete Turnhalle und einen umgestalteten Direktoriumsbau etc. einziehen. Eingangshalle und Aula sollen der Öffentlichkeit für kulturelle Nutzungen zugeführt werden.

 

Für diese Maßnahmen ist ein Kostenrahmen von ca. 7 Mio. Euro benannt! Diese Pläne weiter zu verfolgen, wurde mit großer Mehrheit im Stadtrat am 23. Februar beschlossen.

 

Eine Nutzung für Bildung und Kultur – ganz im Sinne des gewonnenen Bürgerentscheids.

Darüber freut sich die BI »Rettet das MOZ!«

 

Damit aber ist das MOZ noch nicht gerettet!

 

Offen ist sowohl die Nutzung des größeren Teils – des Windmühlenflügeltrakts an der Maxstraße – sowie die des Kardinal-Faulhaber-Platzes.

Denn auch dieser ist Bestandteil des gewonnenen Bürgerentscheids: d.h. kein Verkauf und Verbleib in öffentlicher Hand.

 

Die Stadt hat den Kardinal-Faulhaber-Platz abgetrennt vom MOZ. Geplant ist eine Teilbebauung incl. einer mehrgeschossigen Tiefgarage.

 

Dagegen hat sich das Aktionsbündnis »Grüner Platz am Theater« gegründet, an dem sich auch die BI »Rettet das MOZ!« beteiligt. Für das angestrebte Bürgerbegehren wurden letzte Woche 6.500 Unterschriften eingereicht. Das Ergebnis wird Anfang April erwartet.

 

Auf der Basis der aktuellen Entwicklung wäre jetzt ein Bürgerdialog sicher eine sinnvolle Maßnahme.

 

Näheres hierzu im nächsten Newsletter.

 

Es bleibt spannend im Herzen von Würzburg!

 

Jörg Töppner

Sprecher der BI »Rettet das MOZ!«

 

 

 

 

Newsletter #15 (13. Mai 2016)

 

 

Varianten zur Nutzung des Mozartareals – eine Zwischenbilanz

 

1. Schulische Nutzung

 

Dag Hammerskjöld

 

Das Dag Hammerskjöld Gymnasium hat sein Interesse an einer Nutzung des MOZ zurückgezogen! Das MOZ ist damit keine Option mehr für den evangelischen Schulträger. Es sieht seine Zukunft an seinem bisherigen Standort.

Es will im laufenden Betrieb sanieren und hofft auf die Entwicklung des Hublands als neuem Stadtteil.

 

Mittelschulzentrum

 

Die Vorstellung des Schulreferats beinhaltet ein Mittelschulzentrum durch Zusammenlegung mehrerer Mittelschulen. Die sich abzeichnende demographische Entwicklung und die damit verbundenen rückläufigen Schülerzahlen sind das Hauptargument des Schulreferenten für diese Variante. Ein differenziertes Konzept wurde allerdings bislang für diese Variante nicht vorgelegt.

 

2. Mischnutzung

 

Sozialkompetenzzentrum ( »Sozialrathaus ») – Bildung und Kultur

 

Bei diesem Vorschlag der Verwaltung sind verschiedene Vorschläge des ersten Bürgerdialogs zu einem Gesamtkonzept gebündelt.

In Form einer Mitteilungsvorlage präsentierte OB Schuchardt dem Stadtrat (am 14. April) und der Würzburger Öffentlichkeit ein Konzept, das verschiedene Nutzungsvarianten kombiniert:

Im Wesentlichen bedeutet dies laut Vorlage der Stadtverwaltung eine Nutzung des »Windmühlentraktes« mit umfassenden Funktionen des Sozialreferats. Die über viele Außenanmietungen verteilte Sozialbehörde würde zentralisiert.

Neben den klassischen Verwaltungsaufgaben wären dabei auch verschiedene soziokulturelle Angebote realisierbar. Die Öffnung des Innenhofs zur Residenz in Form eines Inklusionscafés wäre für die Würzburger Öffentlichkeit durchaus attraktiv.

Der »Hufeisenflügel« des Mozartgebäudes soll im Schwerpunkt der Nutzung für Bildung und Kultur dienen. Möglich wären hier Nutzungen durch die Sing- und Musikschule und die Hochschule für Musik, plus kultureller Nutzungen der Aula für Ausstellungen, Veranstaltungen o.ä.

 

Attraktive Finanzierungsaspekte sind hierbei aus Sicht der Verwaltung: Einsparpotenziale durch Wegfall von Außenanmietungen, stark verkürzte Kommunikationswege und Immobilien in zentraler Lage, plus Einnahmen durch Fremdvermietung in den genannten schulischen Bereichen.

 

3. Einschätzung

 

Die BI »Rettet das MOZ!« sieht in beiden Varianten Entwicklungsmöglichkeiten.

In jedem Fall ist es aus Sicht der BI geboten, den eingeleiteten Diskussionsprozess mit dem Bürgerdialog fortzusetzen. Die Vielfalt der sehr unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten weisen eindrucksvoll auf eine Vielzahl von Möglichkeiten hin, wie das Herz von Würzburg geformt werden kann. Finanzierungsmöglichkeiten und der Zugang zu einer Vielzahl von Förderungen hängen letztlich von der Nutzung des Baudenkmals ab.

Die ohnehin erforderliche Sanierung und die damit eng verbundene Frage der Nutzung verlangen unbedingt die Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalschutz.

 

Die Stadt hat ein umfangreiches Programm vor sich und ist gefordert, die notwendigen Schritte in einem überschaubaren Zeitrahmen in die Wege zu leiten. Dringend erforderlich sind nun konkrete Entscheidungen des Stadtrats .

 

 

4. Kardinal Faulhaber Platz

 

Der Verbleib des Kardinal-Faulhaber-Platzes in städtischem Besitz ist Bestandteil unseres erfolgreichen Bürgerentscheides.

Die Begrünung wäre aus gestalterischen und stadtökologischen Gründen eine zukunftsweisende Entscheidung, die zudem zeigt, dass Würzburg die Zeichen der Zeit erkannt hat. Moderne Stadtentwicklung fände so ihre elegante Ausformung und dokumentiert moderne Ausgewogenheit von Kultur, Ökonomie und Ökologie.

Die neue »Würzburger Mitte« würde sich zu einem lebendigen Theaterplatz von urbaner Aufenthaltsqualität öffnen.

 

 

 

Newsletter #14 (17. November 2015)

 

Eine attraktive Option – eine vernünftige Lösung

 

 

Es ist einiges Wasser den Main hinuntergeflossen seit dem erfolgreichen Bürgerentscheid vom 05. Juli dieses Jahres.

 

Zur Erinnerung:

Mit deutlicher Mehrheit – über 1.000 Stimmen – gegenüber dem Ratsentscheid zum Abriss wurde das Votum für den »Erhalt des Mozartareals in öffentlicher Hand und Nutzung für Bildung und Kultur« entschieden.

 

Im Raum stehen unterschiedliche Nutzungskonzepte: Auf der einen Seite eine Mischnutzung für Bildung und Kultur, mit den bekannten Ansätzen, die sich vom Welterbezentrum über museale städtische Erinnerungskultur bis hin zu verschiedenen Möglichkeiten der schulischen Nutzung spannen. Bei Letzterem sind v.a. Musikhochschule und die »Sing- und Musikschule« im Gespräch.

Auf der anderen Seite steht eine rein schulische Nutzung, ins Gespräch gebracht durch den Kultur- u. Schulreferenten der Stadt Würzburg.

 

Eine rein schulische Nutzung – eine attraktive Option

 

Das evangelische Dag-Hammarskjöld-Gymnasium bekundet lt. Mainpost (vom 24. Oktober und 13.November 15) aktuell ernsthaftes Interesse am Mozartgebäude.

Im Zentrum stehen, wie in der Mainpost dargestellt, gewichtige Argumente, die zentrale Lage und vor allem die Ökonomie.

Das Dag-Hammarskjöld-Gymnasium hat Sanierungsbedarf. Hierfür hat die Stadt bereits 12 Millionen Euro bereitgestellt!

Diese Gelder könnten nun bei einem Tausch des Standortes für die Instandsetzung des MOZ ohne neue Belastungen für den städtischen Haushalt verwendet werden!

Zudem stünde im Frauenland ein Areal zur weiteren Nutzung für die in Würzburg von vielen Seiten geforderte Wohnbebauung (Mainpost v. 13.11.15) zur Verfügung.

Und ein weiteres Argument spricht lt. Mainpostartikel vom 24.Oktober für diese Option: Das Dag-Hammarskjöld-Gymnasium müsste nicht im laufenden Betrieb saniert werden. Das MOZ wird instand gesetzt, der Umzug würde so in ein fertiges Gebäude erfolgen.

 

Jenseits der unterschiedlichen Einschätzungen zum Baudenkmal Mozartschule steht hier eine attraktive und vernünftige Lösung im Raum, die sachlich begründete Kommunalpolitik nur erfreuen sollte. Endlich eine Lösung, endlich eine Entwicklung, die dem umstrittenen Standort seine städtebauliche Bedeutung zurückgibt.

Ein realisierbares, finanzierbares und die politische Situation in dieser zentralen kommunalpolitischen Frage befriedendes Konzept.

 

Inwieweit der vom OB angekündigten Bürgerdialog demgegenüber vergleichbare attraktive Optionen entwickeln kann, bleibt abzuwarten.

Die BI wird sich gerne an dieser Diskussion beteiligen, im wesentlich dürfte es hier um die bekannten Ansätze einer Mischnutzung von Kultur und Bildung gehen.

 

Bildung und Kultur

 

Die attraktive Lösung einer rein schulischen Nutzung widerspricht im Übrigen nicht dem Kernaspekt des Bürgerentscheids bez. der Nutzung für »Bildung und Kultur«.

Das Schlicksche Grundkonzept der Mozartschule beinhaltet ja genau diese Dualität, »Bildung und Kultur«.

 

Bildung: Der Eingang, elegant, schwungvoll und optimistisch, führt in die Schule in der Maxstraße. Eine moderne Alternative zur Blockbebauung der Vergangenheit, eine vorzeigbare Achse zwischen Theater und Chronosbrunnen.

Kultur: Der Ehrenhof als Zugang von der Hofstraße. Die Architektur der Mozartschule setzt diese Dualität bewusst um. (vgl. hierzu, »Die Mozartschule«, Hrsg: Heiner Reitberger Stiftung).

Das Hufeisen dient als Veranstaltungsort für ein öffentliches Programm, auch für die Bürger der Stadt mit Aula und Festsaal (z. Zt. Kino »Central«).

 

Ein moderner pädagogischer Ansatz in den 50er Jahren geformt in einem offenen Bau, geprägt von Transparenz und Leichtigkeit. Ein herausragendes Symbol des Wiederaufbaus und der Moderne.

 

Das MOZ – Stadtbaugeschichte von hoher Qualität im Herzen der Stadt!

Ein wesentliches Charaktermerkmal von Würzburg!

Dieses gilt es zur erhalten.

 

Eine vernünftige Lösung, dies zu erreichen, liegt auf dem Tisch!

 

 

 

 Newsletter #13 (10.Juli 2015)

 

 

Wir und damit Würzburg und seine modern denkenden Bürger haben gewonnen.

 

Ein Etappensieg!

 

Der Bürger hat sich entschieden.

Mit 1.000 »Ja«-Stimmen Unterschied zum Ratsbegehren hat unser Bürgerentscheid die Ziellinie durchlaufen.

Das Quorum war erwartungsgemäß eine hohe Hürde! Das Ratsbegehren ist daran gescheitert!

Wir haben es geschafft!

 

Eine Niederlage für eine rückwärtsgewandte Stadtpolitik. Eine Niederlage für eine Politik, die öffentlichen Raum der Kapitalanlage in Form von Luxuswohnungen zur Verfügung stellen wollte. Eine Niederlage für das rückwärtsgewandte Konzept der »autogerechten Stadt« mit immer mehr Tiefgaragen in zentraler Lage!

 

Ein Sieg für den Denkmalschutz.

Ein Sieg für das Herz von Würzburg, für den einmaligen Charakter der Stadt, für ein Symbol des Wiederaufbaus!

 

Ein Sieg für eine moderne, an ökologischen Grundsätzen orientierte Stadtentwicklung.

 

Die Stadt ist jetzt gefordert, Ihren Pflichten und Ihrer Verantwortung endlich nach zukommen.

 

Pflichten und Verantwortung, die ihr qua Gesetz, qua Denkmalschutzgesetz als Eigentümerin eines herausragenden Denkmals auferlegt sind. Mehr als 20 Jahre tritt sie dieses Gesetz mit Füssen, jetzt muss sie sich Ihrer Verantwortung stellen und ihren Stillstand überwinden.

Jetzt muss sie handeln!

 

Mit klarer Orientierung am siegreichen Bürgerentscheid!

 

Das heißt:

Die beschlussmäßige Aufhebung der dem erfolgreichen Bürgerentscheid entgegenstehenden Stadtratsbeschlüsse, angefangen beim Abrissbeschluss von 2007.

 

Das heißt des Weiteren:

Ein Nutzungs- und Sanierungskonzept ist zu entwickeln.

Vorschläge liegen auf dem Tisch: Schule, Kultur, Tourismus.

Eine Bürgerwerkstatt wäre die passende Antwort!

 

Die Finanzierbarkeit ist keine uneinnehmbare Hürde. Hier werden keine Projekte in Würzburg blockiert. Das Beispiel Ingolstadt und seine Schule »Auf der Schanz« (mit 11.500 qm ist sie größer als das MOZ!), ebenfalls ein Baudenkmal der 50ger Jahre(!) zeigt, wie ein auf zehn Jahre ausgelegtes Sanierungskonzept die Kosten auf ein absolut vertretbares Volumen entwickelt.

Keine 26 Mio. € plus X, sondern 11 Mio. € (!), mit denkmalgerechter Sanierung und v.a. auch mit energetischer Sanierung!

11 Mio. € abzüglich einer Förderquote von 34% durch das Land!

In einer schrittweisen Sanierung auf zehn Jahren angelegt, bedeutet dies eine jährliche Belastung unter 1 Mio. €.

Hier sind Anknüpfungspunkte, an denen die zu entwickelnden Konzepte für das MOZ sich ausrichten müssen.

 

Der zweite zentrale Ansatzpunkt besteht darin, eine moderne ökologische Stadtentwicklung, am Kardinal-Faulhaber-Platz umzusetzen.

Denn das ist die zweite Kernaussage des Bürgerentscheids, »kein Verkauf des Kardinal-Faulhaber-Platzes!«

Gefordert ist die Begrünung aus stadtökologischen Gründen.

Verbunden mit einem modernen Park & Ride System lässt sich auch diese Herausforderung meistern.

Die am stärksten mit Schadstoffen belastete Zone der City - Rennweg / Theaterstr. / Textorstr. / Bahnhofstr. – muss wirksam entlastet werden. Das ist die Begrünung des Kardinal-Faulhaber-Platzes. Dies wäre auch eine Maßnahme gegen die Hot-Spot-Problematik der City! Begrünung und Bäume wirken kühlend auf das Wohnquartier der Altstadt.

 

Und man gewinnt einen neuen Platz, der die »Neue Würzburger Mitte« mit dem kulturellen Anker Mainfrankentheater attraktiv abschließt. Gleichzeitig öffnet sich der Platz über den sanierten »Roten Bau« zum Weltkulturerbe »Residenz«.

Die Doppelfunktion »Theatervorplatz« und »Neue Mitte« kreuzen sich hier zu einer urbanen Stadtsituation mit hoher Qualität!

 

Das ist moderne Stadtentwicklung, die das Oberzentrum Würzburg auf eine neue Ebene hebt.

 

Wir werden diesen Prozess kritisch und konstruktiv begleiten.

 

Der Bürger hat gesprochen, der Stadtrat hat eine lohnende Herausforderung!

 

 

 

 

 

Newsletter #12 (21. Juni 2015)

 

 

Wir bewegen die Dinge!

 

Das Rathaus ist offensichtlich verunsichert.

 

In autoritärem Stil verbietet die Stadt ein Kulturfest junger Würzburger im MOZ. Der vielbeschworene neue Geist des Rathauses hat sich schnell verflüchtigt. Im Zweifel bleibt also alles beim Alten. Das konservative Gesicht der Würzburger Politik zeigt ihre alte wohlbekannte intolerante Seite.

 

Es wird mit Verboten agiert, egal ob Ausstellung oder Veranstaltung. Was nicht passt, muss weg!

Eine Demo ist hierauf die Antwort. Am 27. Juni wird sie von den Veranstaltern des Kulturfestes geplant.

 

Das ist die eine Seite der aktuellen Dynamik in der Stadt.

 

Die andere ist erfreulicher und sehr zu begrüßen. Die SPD bewegt sich, wer hätte das gedacht! Sie ist für den Gesamterhalt des Denkmals MOZ! Unsere Argumente wirken und wir freuen uns über diese Entwicklung!

Die autoritäre Reaktion (Entlassung Al Ghusains als Stellvertreter der Stadt in der Werkleitung des Mainfrankentheaters) der Stadt auf diskussionswürdige Vorschläge Al Ghusains hinsichtlich der Theatersanierung in Verbindung mit dem Mozartareal ist allerdings ein weiterer Beleg für ein höchst fragwürdiges Verständnis von demokratischer Diskussionskultur des konservativen Lagers.

 

Demokratie lebt anders!

 

Ganz anders jedoch die Situation bei den Grünen, auch hier hat sich was bewegt. Die Partei, bzw. der Kreisverband bezieht klare Position für unseren Bürgerentscheid 2. In einer engagierten Veranstaltung wird auf die verkehrspolitisch fatalen Auswirkungen bei weiterer baulicher Verdichtung auf dem umstrittenen Areal (MOZ und Faulhaberplatz) und dem damit verbundenem Bau von Tiefgaragen in der schon jetzt extrem belasteten Zone der Innenstadt (Rennwegerring – Theaterstraße - Textorstraße - Bahnhof) hingewiesen. Thomas Naumann von der Agenda 21 bezeichnet aufgrund der Schadstoffbelastung diese Zone als „Die Giftrinne von Würzburg“!

 

Wir begrüßen ausdrücklich die Fokussierung auf ein weiteres gravierendes und zentrales Problemfeld in der Diskussion um MOZ und Faulhaberplatz.

 

Die Fraktion (90%) der Grünen verharrt allerdings in ihrer geistigen Erstarrung. Weder Argumente der modernen ökologischen Stadtentwicklung noch zeitgemäße verkehrspolitische Umweltkonzepte bzw. ökologische Probleme der Citysituation (Hot Spot Würzburg) erreichen den realitätsfernen Kosmos der Fraktion. Totenstille. Was ist eigentlich „grün“ an dieser Fraktion?

 

Soweit zur aktuellen Entwicklung.

 

Was müssen wir beachten?

 

Wir eilen mit großen Schritten in Richtung Abstimmung. Der 5. Juli steht vor der Tür. Jede Stimme zählt! 10 Prozent der Wahlberechtigten, also etwa 10.000 Wähler, müssen mit "Ja" für unser Begehren stimmen. Wenn auch das Ratsbegehren diese Zahl erreicht, brauchenwir die Mehrheit in der Stichfrage, auf dem Wahlzettel ganz unten.

 

Mit unseren Ständen, an den kommenden zwei Samstagen in der Fußgängerzone werden wir unser Bestes geben, um unser Ziel, den Erhalt des MOZ, zu realisieren!

 

 

 

 

Newsletter #11 (April/Mai2015)

 

 

Es geht ums Ganze - der Gesamterhalt des Mozartareals ist unser Ziel

 

 

7172 gültige Stimmen  für das Bürgerbegehren!

Über 10.000 gesammelte Unterschriften.

Die erste Hürde zum Gesamterhalt ist erfolgreich genommen.

 

Allerdings sind wir noch nicht am Ziel!

Die jüngsten Ereignisse im Stadtrat vom 23. April zeigen eine bemerkenswerte und gefährliche Entwicklung.

Zwar hat der Investor erstmals seine Vorstellungen skizziert, aber die Betonung liegt auf skizziert, denn das Vorgehen im Stadtrat ist alles andere als eine angemessene öffentliche Präsentation und Diskussion.

 Die folgende Beschreibung des Vorgehens im Stadtrat verdeutlicht dies.

 

1. Der Investor präsentierte sein Konzept in öffentlicher Sitzung im Stadtrat.

2. Der Investor verbot den anwesenden Medien die Dokumentation der Präsentation.

3. Auch die Stadträte bekommen keine Unterlagen des Konzeptes.

4. Vorgeführt wird eine unfertige „Skizze “ - zur Erinnerung, wir befinden uns im Jahr 4 des aktuellen Veräußerungsverfahrens -  über ein Millionenprojekt im Zentrum der Stadt Würzburg.

5. Die Mehrheit des Stadtrats akzeptiert dieses Vorgehen.

 

Wie ist dies zu bewerten?

Wenn auch rechtlich möglich, ist dies  aus unserer Sicht ein undemokratisches Vorgehen.

Die Mehrheit der gewählten Repräsentanten der Würzburger Bürgerschaft lässt sich am Nasenring der Ökonomie ergeben durch die Arena des Stadtparlaments ziehen.

Es ist eine Demonstration politischen Versagens gegenüber dem  berechtigten öffentlichen Interesse an umfassender Information.

 

Den Bürgern der Stadt wird die Möglichkeit genommen, das Konzept der Abrissfraktion genau zu prüfen. Die BI fordert deshalb mit Nachdruck eine Bürgerwerkstatt, wie sie auf dem Konversionsgelände des Hublands selbstverständlich war.

Gerade die historische Altstadt sollte auch mit wirklicher Bürgerbeteiligung geplant werden. Die Entwicklung von zukunftsweisenden Alternativen erfordert Zeit und das möchte die Abrissfraktion im Stadtrat verhindern.

 

Vielmehr offenbart sich jetzt die tatsächliche Strategie der Stadtratsmehrheit!

Ein Jahr nach der letzten Kommunalwahl lässt man die Kompromissmaske fallen und dokumentiert den Willen zum Totalabriss.

 

Mit welchem Konzept? Gestern großes Einkaufszentrum, heute verkleinertes Einkaufszentrum, 2 Hotels und Wohnungen und was wird morgen präsentiert? Nicht zu vergessen: Möglichst viele Stellplätze in der Tiefgarage, bis zu 450 an der Zahl - für wen eigentlich? Und was hätte dies an absehbaren massiven Verkehrsproblemen im Bereich Ludwigstraße / Theaterstraße / Maxstraße zur Folge? Denn Tiefgaragen bedeuten immer ein Vielfaches an Parkplatzsuchverkehr.

 

Wir stellen fest:

Es geht nicht um den Gestaltungsprozess einer attraktiven Innenstadt, sondern um die Durchsetzung des Abrisses.

 

Und was lässt die grobe »Skizze« des Investors erwarten?

Eine 6-geschossige (!) Blockbebauung am Kardinal-Faulhaber-Platz. Sie überragt alle benachbarten Gebäude und erdrückt den Theatervorplatz. Wird das Theater, wie geplant, ebenfalls aufgestockt, entsteht anstelle eines Freiraumes eine beengte Straßenschlucht auf dem Weg zur Residenz.

 

Die 5-geschossige (!) Bebauung des Mozartareals mit teuren Wohnungen in Max -. und Hofstraße,  auch diese negiert die städtebaulichen Gegebenheiten. Statt eines großzügigen Zentrums für Bildung und Kultur für alle Bürger Luxuswohnungen für einige Wenige !

Die Stadt verschleudert ihr Tafelsilber, den Gewinn hat der Investor und  zurück bleibt eine städtebauliche Katastrophe.

 

Der erfolgreiche Bürgerentscheid »Rettet das MOZ« kann diesen Absichten Einhalt gebieten.

Das Quorum von 10 % der Wahlberechtigten zu erreichen muss unser Ziel sein. Dabei zählt jede Stimme!

Wir werden alles uns Mögliche tun, um diese zerstörerischen Pläne im Herzen der Stadt zu verhindern!

 

Wer uns bei den verschiedenen Aktivitäten unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.

So können wir z. B. bei Briefkastenaktionen gut Unterstützung gebrauchen.

Im Gegensatz zu den Abrissfreunden und ihrem Investor verfügen wir nicht über gut gefüllte Kassen. So sind auch Spenden herzlich willkommen. 

 

 

 

 

Newsletter #10 (11.03.2015)

 

 

------------------------------------------

Der Bürgerentscheid wird beantragt !

------------------------------------------

 

Liebe Freundinnen und Freunde des MOZ,

 

Wir reichen ein! Am Dienstag, den 17. März um 11.15 Uhr wird im Rathaus der Stadt Würzburg der Bürgerentscheid zur Rettung der Mozartschule beantragt!

 

Da es in der Öffentlichkeit manche Unklarheiten über das beabsichtigte Verfahren zum Bürgerbegehren und dem vom Stadtrat beschlossenen Verfahren des »Ratsentscheids« gegeben hat, haben wir uns entschlossen, das Bürgerbegehren einzureichen und damit den Bürgerentscheid herbeizuführen.

 

Damit ist deutlich: Es gibt einen Bürgerentscheid zum Erhalt des denkmalgeschützten Mozartgymnasiums! Weder das Mozartareal noch der Kardinal-Faulhaber-Platz sollen an Dritte veräußert werden! Dies sehen wir als eine Entscheidung für zeitgemäße Stadtentwicklung in zentraler Lage. Dafür wurden über 8.000 Unterschriften gesammelt!

 

Was bedeutet das?

Mit dem Tag der Einreichung tritt ein gesetzlich festgelegter Ablauf in Kraft: Binnen eines Monats muss ein Bescheid der Stadt an die Bürgerinitiative ergehen. Der Stadtrat muss

a) über die formale Zulässigkeit des Bürgerbegehrens befinden und

b) die ausreichende Zahl der Unterschriften attestieren, die Mindestzahl sind 5% der Wahlbürger Würzburgs (etwa 5.600).

Wird beides positiv beschieden, muss

c) binnen drei Monaten ein Wahlsonntag für den Bürgerentscheid festgelegt werden.

 

Im Januar hat der Würzburger Stadtrat beschlossen, dem Bürgerbegehren der BI einen sog. Ratsentscheid gegenüberzustellen. Das beutet, dass an diesem Wahlsonntag dem Bürgerentscheid »Rettet das MOZ« ein Ratsbegehren gegenübergestellt wird.

 

Ob an diesem Termin zusätzlich eine weitere »Bürgerbefragung« durchgeführt wird, bleibt abzuwarten. Gewinnt das Bürgerbegehren, wovon wir ausgehen(!) wäre diese zusätzliche »Befragung« vollkommen überflüssig. Wie auch immer: Diese »Befragung« ist im Gesetz nicht vorgesehen und hat somit keinerlei gesetzlich begründete Bindungspflicht, sie hätte nur den Charakter einer beliebigen Meinungsäußerung.

 

Das Abwarten hat sich gelohnt!

-----------------------------------

Wir stehen heute an einem anderen Punkt als noch vor einem Jahr: Zwar gibt es noch immer Stimmen im Stadtrat, die den Totalabriss des Denkmals befürworten. Aber es gibt auch gewichtige Stimmen aus Würzburg, die eine Nutzung für Bildung und Kultur fordern.

Aktuellen Bedarf gibt es seitens der Hochschule für Musik, des Mainfrankentheaters und der Sing- und Musikschule. Dieser Bedarf unterstreicht und ergänzt eindrucksvoll die bisher von uns genannten Nutzungsmöglichkeiten für Welterbezentrum, Stadtmuseum und Tourismus. Letztlich sind dies Ansätze für ein attraktives Konzept, das auch vielschichtige Fördermöglichkeiten in Hinblick auf eine stufenweise Sanierung eröffnen.

 

Genau dies ist auch der Anknüpfungspunkt für eine Bürgerwerkstatt zur Weiterentwicklung des gesamten Areals.

 

Das Abwarten hat sich gelohnt !

 

 

 

Newsletter #9 (21.11.2014)

 

Auf Vorschlag von Oberbürgermeister Christian Schuchardt fanden Gespräche zwischen der Stadt Würzburg und Vertretern der Bürgerinitiative »Rettet das MOZ!« statt. Dabei ist zurzeit im Gespräch, dass die Würzburger Bürger über das Bürgerbegehren der Initiative einerseits und ein eigenes Ratsbegehren andererseits abstimmen können.

 

Die Bürgerinitiative hat diesem Vorgehen zugestimmt. Einerseits werden Verwaltungskosten für die Auszählung der Stimmen auf den Unterschriftenlisten gespart, andererseits können die Bürgerinnen und Bürger klar zwischen zwei Alternativen entscheiden.

 

Die BI »Rettet das MOZ!« fordert unmissverständlich den Gesamterhalt des Mozartareals – so, wie es bereits im Bürgerbegehren klar formuliert worden ist. (Aktuell über 8000 Unterschriften!)

 

Das Mozartareal umfasst dabei das Gebäude des ehemaligen Mozartgymnasium sowie den Kardinal-Faulhaber-Platz (gem. des Stadtratsbeschlusses aus dem Jahre 2007).

 

 

Die Existenz unseres Bürgerbegehrens zeigt Wirkung: Mittlerweile wird in weiten Teilen des Stadtrats der Teilerhalt formuliert.

 

-------------------------------

Was bedeutet »Teilerhalt«?

-------------------------------

 

Käme man z. B. bei der Restaurierung eines Kunstwerke – beispielsweise eines Gemäldes – auf die Idee, nur 2/3 des Bildes zu erhalten? Niemals! Die einhellige Meinung wäre sicher, das Gemälde in seiner Gänze zu erhalten. Gleichermaßen verhält es sich mit dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex auf dem Mozartareal. Zerstört man einen Teil,

ist das Ganze betroffen. Die einzelnen Elemente der ehemaligen Mozartschule bilden ein Ensemble, ein Ganzes!

 

Die Grundstruktur mit seinen windmühlenförmigen Linien ist das Charaktermerkmale dieses Ensembles. Das gilt im übrigen sowohl für das Gebäude als auch für die Innenarchitektur – seien es die Treppenhäuser, die Kunst am Bau, die Dekore u.v.m.

 

-----------------------------------------------------------

Deshalb gilt es, für den Gesamterhalt zu kämpfen –

der auch den Kardinal Faulhaber-Platz miteinschließt.

-----------------------------------------------------------

 

Die Ökonomisierung (sprich fünfgeschossiger Einzelhandel) dieser Fläche, für die nachweislich kein Bedarf besteht (aktueller Leerstand in der City und Abwanderung in den Internethandel), zerstört zukunftsorientierte Optionen.

 

Vielmehr besteht an dieser Stelle die einmalige Chance, den Stadtraum mit einem attraktiven Platz zu bereichern, denn gerade daran mangelt es in Würzburg eklatant.

 

Die sich mittlerweile gut sichtbar weiterentwickelnde Fußgängerzone über Eichhorn- und Spiegelstraße fände einen würdigen Abschluss in einem begrünten Kardinal-Faulhaber-Platz und dem Mainfrankentheater als kulturellem »Ankerpunkt«.

 

Denkmalschutz und Stadtentwicklung schaffen so im Zusammenspiel urbane Lebensqualität. Sie ließe sich bei einem Glas Latte Macchiato oder einem kühlen Frankenwein in einem der zahlreichen Cafés mit Blick auf Theater, den sanierten »Roten Bau« und die Residenz angemessen

genießen.

 

 

Aufenthaltsqualität mit Niveau für Alle !

 

 

 

 

Newsletter #8 (05.06.2014)

 

Die BI »Rettet das MOZ!« hat innerhalb weniger Wochen über 7.000 Unterschriften für die Einleitung eines Bürgerentscheids zum Erhalt der ehemaligen Mozartschule gesammelt. Dadurch zeigt sich die breite Unterstützung für den Erhalt des MOZ in öffentlicher Hand und seine Nutzung für Kultur und Bildung.

 

Die BI wird die Entwicklung im neuen Stadtrat beobachten und behält sich vor, die Unterschriftenlisten der Stadt Würzburg zu einem geeigneten Zeitpunkt zu überreichen. Damit will die Bürgerinitiative verdeutlichen, dass sie auf die momentane Situation der Stadt Würzburg Rücksicht nimmt, ihre Ziele jedoch konsequent weiter verfolgen wird.

 

Weitere Informationen haben wir auf unserer Webseite für Sie zusammengestellt: http://das-moz.de/burgerbegehren.html

 

In diesem Zusammenhang geht ein herzlicher Dank an alle Helferinnen und Helfer sowie alle, die mit ihrer Unterschrift ihre Sympathie für das »MOZ« bekundet haben.

 

 

 

 

Newsletter #7 (13.03.2014)

 

Mit großen Schritten nähern wir uns den Wahlen.

 

Wem das »MOZ« im Herzen der Stadt ein Anliegen und ein Kriterium für die Wahl ist, kann entlang der Aussagen der Parteien erkennen, wer für und gegen den Erhalt ist:

Ohne Wenn und Aber hat sich einzig die ÖDP für den Erhalt positioniert, mit leichten Abstrichen auch die Vereinigung Zukunft für Würzburg (ZfW) mit Hrn. Baumann als Kandidat.

Die Aussagen der Kandidatinnen und Kandidaten der zurzeit im Stadtrat vertretenen Parteien, also Schuchardt / Al Ghusain / Schloßareck sind mit großer Vorsicht zu betrachten.

 

Die sie tragenden Parteien CSU, FDP, WL, Bürgerforum, SPD, Grüne - kurz im wesentlichen alle relevanten im Stadtrat vertretenen Gruppen haben an ihren bisherigen Positionen zum MOZ keine Änderungen vorgenommen.

 

Im Stadtrat wurde kein Beschluss getroffen, der die bisherige Abrisspolitik gestoppt hätte.

 

Keine Fraktion, ob mit oder ohne KandidatIn, hat sich für das MOZ ausgesprochen. Was immer die Kandidatinnen und Kandidaten sagen - einzig die Handlungen der Fraktionen sind entscheidend! Und die haben sich bislang keinen Zentimeter bewegt. Nur neue Mehrheitsverhältnisse könnten hier etwas bewirken.

 

So gesehen dürfte die Wahl am Sonntag leicht fallen, es gibt - im Hinblick auf das MOZ - keine große Auswahl.

 

Auch ein/eine OB besitzt letztlich nur eine Stimme von 51.

 

 

 

 

Newsletter #6 (23.02.2014)

 

der Wahlkampf geht in die heiße Phase: Nur noch wenige Wochen, dann gibt es einen neuen OB und Stadtrat in Würzburg.

 

Die Zeitung MAIN-POST veranstaltet dazu am 26.02. ein "Wahlforum" im Luisengarten (19.30 Uhr).

 

Im Vorfeld können Fragen und Anregungen an die Main-Post gesendet werden, die diese dann an Kandidaten, Parteien und Gruppierungen stellt.

 

Bis zum 24.02. haben wir nun Zeit, unsere Fragen und Anregungen (beispielsweise rund um das MOZ!) an die folgende Adresse zu senden:

red.wuerzburg@mainpost.de (Fax: 0931 6001-735)

 

Lasst uns das MOZ zu einem prominenten Thema im Wahlkampf machen und sorgt dafür, dass Kandidaten, Parteien und Gruppierungen Stellung beziehen müssen.

 

 

 

Newsletter #5 (10.01.2014)

 

Wir laden Sie und euch herzlich ein zur Veranstaltung:

 

"Hier hat bisher noch niemand gekauft" mit Stadtheimatpfleger Dr. Hans Steidle.

Am Dienstag, 21. Januar um 19.30 Uhr im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus

 

Hintergrund:

 

Das neue Jahr beginnt, wie das alte zu Ende ging:

Wir sammeln fleißig Unterschriften für das Bürgerbegehren – als ersten Schritt zum Bürgerentscheid. Trotz des Feiertagsmarathons ist die Resonanz sehr gut. Wir liegen mit unseren Listen an vielen prominenten Orten in Würzburg aus (Liste der Orte: http://das-moz.de/burgerbegehren.html)

Vor allem im MOZ/Central unterschreiben sehr viele Würzburger. Zahlreiche Besucher aus den Randgemeinden (Zell/ Veitshöchheim etc.) würden gerne ihre Stimme abgeben, dürfen aber lt. Gesetz nicht unterschreiben.

 

Trotzdem brauchen wir noch viele Unterschriften und SammlerInnen; die Erfahrung zeigt, dass gerade die persönliche Ansprache hier große Erfolge bringt.

 

Unsere Veranstaltung mit dem Stadtheimatpfleger lenkt nun die Aufmerksamkeit zentral auf den Ort unseres Anliegens, das Mozart-Areal und vor allem seine bisherige Nutzung und zukünftige Nutzungskonzepte.

 

Die Pläne der Stadt Würzburg laufen seit Jahrzehnten einseitig auf eine Kommerzialisierung und Privatisierung des Mozart-Areals hinaus. Das stellt einen völligen Bruch mit der Geschichte dieses Gebiets statt. Bildung und Kultur sind geschichtlich mit diesem Teil der Altstadt verbunden. Hier errichteten die Staufer ihr Machtzentrum in Mainfranken. Hier war ein Standort der Würzburger Hochschule. Jahrhundertelang gehörte das Areal zum adelig-kirchlichen Domherrenviertel. Im 19. Jahrhundert wurden hier Bildung und Kultur angesiedelt. Fast ein halbes Jahrhundert lang befand sich hier mit dem Mozartgymnasium eine kommunale Bildungseinrichtung.

 

Die Tradition dieses Ortes eignet sich ebenso wenig wie seine Lage für Kommerzialisierung und Privatisierung. Die Nähe zur Residenz und zum Dom sprechen für die kulturelle Nutzung: ein Welterbezentrum, ein Portal für die Touristen, eine Stätte historischer Erinnerungskultur und kommunaler Kultur. Dies ist die Vision für eine Kunst- und Kulturstadt Würzburg.

 

Eine Bürgerwerkstatt sollte, wie am Hubland, weitere Nutzungsmöglichkeiten für das Herz von Würzburg entwickeln.

 

Wir freuen uns auf viele Gäste und auch über "Mundpropaganda" für diese interessante Veranstaltung.

 

 

 

Newsletter #4 (22.12.2013)

 

Der Startschuss ist gegeben (Mainpost v. 21.12.13).

Das Weihnachtsgeschenk verpackt und verschickt.

 

Wenn es ausgepackt wird, sollte es 6.500 Unterschriften enthalten – dann wäre bei Zulassung der Weg zum Bürgerentscheid über die Zukunft des MOZ frei.

 

Diese Unterschriften sollten wir möglichst schnell zusammenbekommen, um die Chance auf den Kommunalwahltermin wahren zu können. Das wäre kostensparend für die Stadt und günstig für uns, um das Quorum zu erreichen.

 

Im Folgenden findet Ihr eine Vielzahl von Geschäften und Lokalen, die

die Unterschriftenlisten bereits auslegen.

 

* Gasthof Blauer Adler, Mergentheimer Straße 17

* »Die Brille« Augenoptik, Ludwigstr. 1

* Buchhandlung erLesen, Matterstockstraße 22

* Akademische Buchhandlung Knodt, Textorstr. 4

* »Köhlers«, Alte Mainbrücke

* Lautenbacher Alexander, Keramikwerkstatt, Zwinger 18

* Lützel Markus, Geigenbaumeister, Neubaustr. 46 (Eingang Hörleingasse)

* Café Mozart, Kardinal-Faulhaber-Platz 3

* Galerie Gabriele Müller, Theaterstr. 18

* Buchhandlung »Neuer Weg«, Sanderstr. 23

* Weinstube Popp, Textorstr. 17

* Spitäle an der Alten Mainbrücke

* Theater am Neunerplatz

* Vollkornbäckerei Köhler, Arndtstr.14/Semmelstr. 33

 

Bitte fertigt keine eigenen Listen an, diese wären leider ungültig!

 

 

 

Newsletter #3 (06.12.2013)

 

Die Zukunft der Mozartschule ist nach wie vor ungewiss.

 

Möglicherweise entwickelt sich die Situation so, dass es noch in den Tagen vor Weihnachten sinnvoll wäre, mit der Sammlung von Unterschriften für die Zulassung eines »Bürgerbegehren zum Erhalt des MOZ« zu beginnen.

 

Ca 6.500 Unterschriften wären hierfür erforderlich.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn uns möglichst viele Freundinnen und Freunde der Mozartschule beim Sammeln von Unterschriften aktiv unterstützen könnten - sobald die Situation es erfordert.

 

Wenn Sie aktiv beim Erhalt der Mozartschule mitmachen wollen, freuen wir uns über eine schnelle Antwort auf diese Nachricht.

Alle Interessierten erhalten dann weitere Informationen, sobald die nächsten Schritte zum Erhalt des MOZ eingeleitet werden.

 

 

 

Newsletter #2 (28.11.2013)

 

Präsenz zeigen im Wahlkampf!

 

an diesem Samstag wird der OB-Kandidat Hr. Schuchardt (CSU u.a.) im CENTRAL-Kino im MOZ eine Wahlkampfveranstaltung (»Bürger im Gespräch«) durchführen. (Dieses ist keine Veranstaltung der Bürgerinitiative »Rettet das MOZ!«)

 

Füllen wir den Saal!

Wo: Central-Kino/MOZ

Wann: Samstag den 30. November um 10.00 Uhr

 

Das Gebäude der ehemaligen Mozartschule ist der ideale Ort, um unser Anliegen auf dieser Veranstaltung durch große Präsenz zu verdeutlichen und unsere inhaltlichen Positionen zu formulieren.

 

 

 

Newsletter #1 (11.11.2013)

 

Einladung zur Veranstaltung:

 

"Stadt als Beute" - Shopping Malls und Urbanität

Referent : Klaus Ronneberger, Stadtsoziologe, Schwerpunkt Stadt- und Raumplanung, Frankfurt

Dienstag 26. November um 19.30 Uhr

Dauthendey-Saal in der Stadtbücherei/Falkenhaus

Eintritt frei, Spenden willkommen

Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit dem Freundeskreis AKW e.V.

Eröffnung der Veranstaltungsreihe "Rettet das MOZ - Kultur ins Zentrum"

Moderation: Frau Ursula Wichtermann (Freundeskreis AKW)

Für die BI "Rettet das MOZ": Herr Jörg Töppner, Sprecher der BI

Liebe MOZengagierte und Interessierte,

es freut uns, dass wir auf diesem Weg mittlerweile sehr viele erreichen, denen der Erhalt

des MOZ ein dringliches Anliegen ist.

Dank des Mediums Email ist es uns möglich, eine Öffentlichkeit anzusprechen, die sonst nur mitgroßem Aufwand informiert, bzw. evtl. auch mobilisiert werden kann.

Wir freuen uns über jede neue Mailadresse! (Senden an: post@das-moz.de)

Einige Worte zu unserer Veranstaltung:

Das denkmalgeschützte Areal der ehemaligen Mozartschule soll einem städtbaulichen Konzept der 90er Jahre geopfert werden. Eine Mall für Einzelhandel und weitere gewerbliche Nutzung soll die bisherige Nutzung für Bildung und Kultur verdrängen.

Kurzsichtige, einseitige, ökonomische Interessen ersetzen eine vorausschauende Stadtentwicklung, orientiert an urbaner Qualität im Zentrum der Stadt.

Aktuelle Entwicklungen - zunehmende Abwanderung in den Internethandel, gutachterliche Erkenntnisse - problematischer Standort (im Vergleich zu anderen Standorten), ökologische Folgelasten durch steigendes Verkehrsaufkommen, all dies wird in Würzburg ignoriert.

Das Thema des Vortrags beleuchtet allgemein relevante Aspekte innerstädtischer Entwicklungen in ihren folgenreichen Auswirkungen für das Zentrum der Stadt.

Die anschließende Diskussion beleuchtet auf diesem Hintergrund die Würzburger Situation um das MOZareal.

Wir freuen uns auf Sie !